​​​​Über mich

Das ist meine Geschichte:

Nach dem Abitur habe ich Betriebswirtschaftslehre studiert. Nicht weil es zu meinem Interessengebiet gehörte, sondern weil ich die Verpflichtung fühlte. Ich sollte in dritter Generation einen Familienbetrieb übernehmen. Aus Gesprächen meiner Eltern wusste ich, dass sie ihren Lebenssinn in der Fortführung des Familienunternehmens sahen, dem sie alle eigenen Bedürfnisse unterordneten. Originalzitat: "… wenn die Kinder das nicht fortführen wollen, dann hat doch alles keinen Sinn mehr!". Ich kannte keinen anderen Weg, die Anerkennung meiner Eltern zu erlangen​.
Mir war bewusst, dass Zahlen und Buchführung nicht mein Ding sind. Dass ich mit dieser Einschätzung nicht falsch lag, wurde mir 30 Jahre später klar. Ich bekam die Diagnose Dyskalkulie. Ich hatte zufällig einen Spezialisten auf einem Seminar kennengelernt.

Glücklicherweise bestand das Leben nicht nur aus Zahlen. Ich hatte viel mit Menschen zu tun im Personalmanagement, im Einkauf und im Verkauf. Wenn ich diesen Ausgleich nicht genossen hätte und ich nicht gleichzeitig meine Liebe zur Technik in der Fertigung hätte ausleben können, dann wären die 25 Jahre in der Industrie sehr lang geworden.

Was mir wirklich zu schaffen gemacht hat bei meiner Arbeit war die Tatsache, dass wertschätzende Partnerschaft im Geschäftsleben immer weniger eine Rolle spielte. Und trotzdem habe ich meine Tätigkeit nicht in Frage gestellt. Es fühlte sich an, als wenn ich alternativlos auf einer Schiene feststecken würde.

Erst eine Krebserkrankung hat mich zum Umdenken gebracht. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass ich so nicht mehr weiter funktionieren konnte und wollte. Von einem Augenblick zum anderen war mir klar geworden, dass es Alternativen geben musste. Ich musste mich neu orientieren. Mit den Jahren war der Blick für das, was mich glücklich macht, was mir mit Freude leicht fällt, wie zugestellt gewesen.

Ich bin nach Abschluss der Therapie nicht mehr ins Familienunternehmen zurückgekehrt.

Da ich beratend mit einzelnen Menschen tätig werden wollte, absolvierte ich eine Ausbildung zum Business- und Personal Coach und eine Ausbildung zum Berufungsberater.

Ich bin angekommen bei einer Arbeit, die ich liebe.

Dieses wunderbare Gefühl des Angekommen-Seins sollen so viele Menschen​ wie möglich erfahren und erleben können​. 

Nach meinen eigenen Erfahrungen ist es mir dabei ganz besonders wichtig, Frauen mit der Doppelbelastung Familie & Beruf auf dem Weg der Veränderung und Weiterentwicklung zu begleiten, damit sie nicht zusätzliche Kraft vergeuden für einen Job ohne Freude und Zufriedenheit. Und ich möchte Frauen in oder nach den Wechseljahren dabei unterstützen, nach Anerkennung und Sinn im Job zu suchen, um ihre Unzufriedenheit nicht bis zur Rente mitzuschleppen.

Es ist nie zu spät für eine Neuorientierung.

Mit den Erfahrungen aus den Berufungs-Coachings in meiner Praxis habe ich ein System entwickelt, das dir im Zusammenspiel von Online-Videos, ​Arbeitsblättern und 1:1 Coaching die Möglichkeit bietet, ganz in deinem Tempo die Tätigkeiten zu identifizieren, die dir Sinn, Zufriedenheit, Anerkennung und Erfolg bringen.

Du wirst im Kurs herausfinden was du liebst, was du kannst und wer dich gerne für deine Arbeit bezahlt.

Gleichzeitig wird dein Selbstbewusstsein gestärkt und du erkennst, was dir gut tut und was dir wichtig ist, um in Zukunft die richtigen Prioritäten zu setzen.

Die Hoffotografen GmbH